In der Werkstatt der Rederei …

Mai 13th, 2018 | Posted by Kathrin Wenzel in Allgemein

… werden zwar keine Schiffe gebaut, wie so manch einer beim ersten Verstehen des Namens „Rederei Kathrin Wenzel“ vermutet, in dieser Werkstatt wird aber trotzdem fleißig gearbeitet.

Hämmern, sägen, bohren; drucken, bügeln, schneiden; kleben, nähen, binden; schrauben, zusammennageln, festtackern; mischen, mixen, kneten; malen, sprühen, färben; Rezepturen ausprobieren, verwerfen, neu erstellen; drücken, ziehen, ruhen lassen; aufrollen, zusammenrollen, falten; bei Sonne, lieber bei Regen oder im Dunkeln arbeiten… und noch so vieles mehr ist nötig und  macht auch einen Riesenspaß, um Eure freien Trauzeremonien vorzubereiten.

Ja, ich sitze nicht nur am Computer, sondern entwerfe mit Begeisterung die Traurituale, probiere so lange, bis es genau so ist, wie ich es haben will. Und nicht anders! Zum Glück habe ich viel Platz für viel Kram und wertvolle Accessoires. Ich bin ständig aufmerksam, ob ich nicht in einem zufälligen Moment genau DAS Juwel finde, das ich für die Trauung X oder Y  ganz super gebrauchen kann. Manchmal komme ich mir dabei vor wie ein Trüffelschwein 😉 und bekomme zu hören, was ich denn da schon wieder mitnehmen würde.

Und, was ich ganz besonders liebe, sind Baumärkte, Tüdelläden, Flohmärkte und Bastelläden. Ach, da kann ich mich so verlieren …. Und mein Keller, mit gefühlt tausenden von Kistchen, Schachteln, Kästen, Schubladen und Unmengen von Werkzeug ist mein, ich hätte fast gesagt, Königreich 😀

Es ist durchaus auch an der Tagesordnung, dass beim Experimentieren etwas schief geht und ich merke, stopp, das eignet sich so nicht. Manchmal laufe ich tagelang mit farbigen Fingern (oder auch mal Nasenspitze) herum, verletze mich, grüble, wie es besser gehen könnte, habe irgendwo auf der Kleidung noch Gips kleben und merke es nicht. Wenn ich mal auf der Suche nach Inspiration für die richtigen Worte bin, arbeite ich an den Dingen weiter, die ich für genau diese ode auch eine andere freie Trauung brauche.

Das Schöne ist, dass all das bei der Trauung dann nicht mehr auffällt. Das, was ich brauche, um eine schöne Trauzeremonie durchzuführen, ist dann einfach da. Entweder gebe ich es Euch mit oder nehme es wieder mit nach Hause, wenn es nur ein Hilfsmittel war. Und ich freue mich, wenn es Euch und Euren Gästen gefällt.

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